Fluchttreppen

Fluchttreppen – Sicherer Ausweg, wenn es darauf ankommt

Auf Baustellen, bei Sanierungsvorhaben und in Gebäuden mit eingeschränkten Rettungswegen stellt sich früher oder später immer dieselbe Frage: Wie kommen Menschen im Notfall schnell und sicher nach unten? Feuertreppen und interne Fluchtwege sind nicht immer vorhanden oder zugänglich – besonders dann nicht, wenn ein Gebäude im laufenden Betrieb umgebaut wird oder der reguläre Treppenweg durch Bauarbeiten blockiert ist.

Fluchttreppen aus dem Gerüstbau schließen diese Lücke. Sie sind eigenständige, temporäre Treppenkonstruktionen, die als gesicherter Flucht- und Rettungsweg dienen – normgerecht, standsicher und schnell montiert.

Wann werden Fluchttreppen benötigt?

Überall dort, wo reguläre Treppenhäuser oder Fluchtwege zeitweise nicht nutzbar sind oder schlicht fehlen, ist eine externe Fluchttreppe vorgeschrieben oder dringend empfohlen:

  • Baustellen mit mehreren Arbeitsebenen, auf denen Beschäftigte im Notfall rasch evakuiert werden müssen
  • Sanierungen im Bestand, bei denen interne Treppenhäuser gesperrt oder rückgebaut werden
  • Gerüstkonstruktionen ab einer bestimmten Höhe, für die die DGUV einen zweiten Fluchtweg vorschreibt
  • Veranstaltungen und temporäre Bauten, bei denen zusätzliche Fluchtwegkapazität gefordert wird
  • Gewerbliche und industrielle Objekte mit erhöhtem Personenaufkommen auf oberen Etagen
  • Schulen, Krankenhäuser und öffentliche Gebäude während laufender Umbaumaßnahmen

Konstruktion und Ausführung

Fluchttreppen werden als eigenständige Stahlkonstruktion oder als integrierter Bestandteil eines Gerüstsystems ausgeführt. Beide Varianten erfüllen dieselbe Aufgabe: einen sicheren, begehbaren Weg nach unten – auch unter Stress, bei eingeschränkter Sicht oder in Panikszenarien.

Wesentliche Merkmale unserer Fluchttreppen:

  • Rutschfeste, begehbare Stufenbeläge
  • Beidseitige Geländer mit Knie- und Fußleiste
  • Ausreichende Treppenbreite für zügige Evakuierung
  • Stabile Verankerung oder freistehende Ausführung je nach Situation
  • Beleuchtung und Beschilderung auf Wunsch integrierbar

Die Konstruktion erfolgt auf Basis der einschlägigen Vorschriften, insbesondere der DGUV Regel 101-011, der ASR A2.3 (Fluchtwege und Notausgänge) sowie der DIN 18065 für Treppen im Bauwesen.

Planung mit Weitblick

Eine Fluchttreppe ist kein Nice-to-Have. Sie muss von Anfang an in die Baustellenplanung integriert werden – mit Blick auf Personenzahl, Etagen, Erreichbarkeit und die Anforderungen der zuständigen Berufsgenossenschaft oder Baubehörde.

Wir übernehmen die gesamte Planung, stimmen uns bei Bedarf mit Architekten, Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordinatoren (SiGeKo) sowie Behörden ab und sorgen für eine Lösung, die sowohl technisch als auch baurechtlich einwandfrei ist.

Sicherheit, die keine Kompromisse kennt

Im Notfall zählt jede Sekunde. Eine schlecht geplante, zu schmale oder instabile Fluchttreppe kann im Ernstfall mehr schaden als nützen. Wir nehmen diesen Anspruch ernst – und liefern Konstruktionen, auf die Sie sich verlassen können, wenn es wirklich darauf ankommt.

Referenzen

Fitnessstudio

Für unseren Kunden Ratisbona musste zur Eröffnung eines Fitnessstudios kurzfristig ein zweiter Fluchtweg entstehen. Von der Anfrage bis zur fertigen Umsetzung inklusive Planung hat es nur eine Woche gedauert.

Dank der tatkräftigen Unterstützung von PERI konnten wir trotz Materialengpässen eine kostengünstige Lösung realisieren. Unsere Monteure haben eine Fluchttreppe gemäß LBO für 5 kN pro Quadratmeter montiert.

Kita Bärenstark

Sicherheit geht vor! Bei den aktuellen Umbaumaßnahmen der Kita Bärenstark in Limbach-Oberfrohna haben wir eine Fluchttreppe speziell für unsere kleinen Schützlinge gebaut. Jetzt können sie auch während der Bauphase sicher und unbesorgt zur Kita gelangen.