Wetterschutzdächer
Wetterschutzdächer - Ganzjährige Baustellensicherheit und Witterungsunabhängigkeit
Temporäre Wetterschutzdächer sind eine unverzichtbare Sonderkonstruktion im modernen Gerüstbau. Sie schützen offene Dachstühle, Denkmäler und Bauteile effizient vor Regen, Schnee, Frost und Sonneneinstrahlung. Dadurch sichern sie kontinuierliche Arbeitsabläufe, verhindern kostenintensive witterungsbedingte Baustopps und schützen die freigelegte Bausubstanz.
Was sind Wetterschutzdächer?
Ein Wetterschutzdach ist eine temporäre, meist modulare Dachkonstruktion aus hochfesten Aluminium- oder Stahlgitterträgern, die mit robusten, UV-stabilen und PVC-beschichteten Kederplanen oder Trapezblechen eingedeckt wird. Diese Dächer werden entweder direkt auf bestehende Fassaden- und Modulgerüste aufgesetzt oder als freistehende Hallenkonstruktionen auf separaten Stützstrukturen errichtet.
Typische Einsatzbereiche
- Dachaufstockungen & -sanierungen: Kompletter Schutz des Gebäudes bei der Entfernung des alten Dachstuhls.
- Denkmalpflege & Restaurierung: Schutz historischer, feuchtigkeitsempfindlicher Bausubstanz während der Sanierungsphase.
- Brücken- & Betonbau: Einhaltung exakter Temperatur- und Feuchtigkeitsvorgaben für das Aushärten von Beton oder Beschichtungen.
- Brand- und Schadenssanierung: Schneller Notverschluss nach Elementarschäden (Sturm, Feuer), um Folgeschäden zu minimieren.
Ihre Vorteile auf einen Blick:
- Garantierte Termintreue: Volle Planungssicherheit und unterbrechungsfreies Arbeiten im Dreischichtbetrieb – unabhängig von Jahreszeit und Wetter.
- Werterhalt der Substanz: Zuverlässiger Schutz des offenen Gebäudekerns vor Feuchtigkeitsschäden, Schimmelbildung und Frostsprengung.
- Optimale Arbeitsbedingungen: Höhere Produktivität und Arbeitssicherheit für Handwerker durch ein trockenes und windgeschütztes Mikroklima.
- Flexible Spannweiten: Realisierung von Spannweiten über 30 Meter ohne störende Zwischenstützen – maßgeschneidert für jede Gebäudegröße.
- Fahrbare Konstruktionen: Optionale Ausführung als verschiebbare Segmente, um gezielte Materialzuführungen per Kran zu ermöglichen.
Professionelle Statik für höchste Wind- und Schneelasten
Die Montage von Wetterschutzdächern erfordert eine präzise ingenieurtechnische Planung. Jedes Dach wird gemäß den geltenden Normen (DIN EN 1991 / DIN 1055) individuell auf die lokal auftretenden Wind- und Schneelasten berechnet. Die sichere Ableitung dieser enormen Kräfte in den Untergrund oder das Trägergerüst steht dabei an oberster Stelle.
Referenzen
Fortbildungsstätte der Bundespolizei
- Jöhstadt
Für Bauarbeiten an einer Fortbildungsstätte der Bundespolizei rüsteten wir das Gebäude ein. Anders als geplant musste das 14 Meter hohe Gerüst über zwei Winter stehen. Daher musste ein Wetterschutzdach nachgerüstet werden, dass das Gebäude begehbar blieb. Aufgrund des schneeintensiven Standorts hatten wir Bereitschaftsdienst und haben die Schneeberäumung übernommen, wenn es geschneit hat.
Hempelsche Villa
- Plauen
Durch das Wetterschutzdach können die Arbeiten auch bei schlechtem Wetter oder Regen fortgesetzt werden, ohne dass dies die Fortschritte beeinträchtigt. Dadurch wird ein reibungsloser und optimierter Arbeitsablauf ermöglicht . Mit dem Wetterschutzdach können die Gewerke unabhängig der Witterungslage ungestört und effizient arbeiten, während der neue Dachstuhl im Trockenen errichtet wird.
Ein großer Vorteil für die gesamte Baumaßnahme!
Bauhof Geyer
- Geyer
Für die Stadtverwaltung Geyer waren wir am städtischen Bauhof im Einsatz. Dort entstand im weiteren Bauablauf ein Wetterschutzdach und dafür brauchte es eine sichere und tragfähige Lösung mit ordentlich Spannweite.